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WELVO® Verarbeitungstipps • Wände und Decken • Struktur- und Streichtechnik
![]() Streichtechnik
Die Streichtechnik verhindert beim flächigen Auftragen von Lasuren typische Pinselstrukturen. Dafür wird ein Flächenstreicher angefeuchtet, gut ausgedrückt und nur mit den Borstenspitzen in die angerührte, wasserdünne Farbe getaucht. Anschließend gut ausschlagen, damit die Farbe nicht herausläuft. In zügig kreisenden Bewegungen(liegende Achten) wird die Farbe auf der Wand verteilt. Stupftechnik![]() Lebendige Tiefeneffekte entstehen durch das Stupfen mit einem Schwamm, der angefeuchtet, ausgedrückt und dann mit Lasurfarbe vollgesogen wird. Leicht auf die Wandfläche stupfen, so dass eine punktartige Struktur entsteht. Weiteres Stupfen, eventuell anschließend auch mit einem intensiveren Ton, verstärkt die Tiefenwirkung. Wickeltechnik![]() Die Wickeltechnik ist ein uraltes Verfahren, um auf einem farbigen Untergrund natürlich wirkende Kontraste zu erzeugen. Ein feuchtes, fusselfreies Leinen- oder Baumwolltuch wird ausgewrungen und komplett mit Farbe benetzt. Nach erneutem Auswringen, damit keine Farbe herausläuft, wird das Tuch zu einem faltigen Wickel gedreht und mit leichtem Druck kreuz und quer über die Wand gerollt. Im Handel sind ähnlich wirkende Wickelrollen erhältlich. Schablonen- / Spritztechnik![]() Mit Schablonen aus Pappe oder starkem Papier können selbst entworfene Muster farbig auf eine Fläche aufgebracht oder auch mit einer Positiv-Schablone ausgespart werden. Durch mehrere überlagernde Aufträge mit transparenten Lasurfarben entstehen komplexe Formen. Als Werkzeug ist ein stumpfer Schablonier- pinsel, bei filigranen Mustern aber auch eine Airbrush-Pistole gut geeignet. Pinsel und alle anderen Arbeitshilfen müssen nach dem Gebrauch sorgfältig mit AURO-Pflanzenseife (411) in Wasser gereinigt werden, um ihre Qualität zu behalten. Reste von AURO-Produkten können nach dem Eintrocknen bedenkenlos kompostiert werden. |