WELVO® Verarbeitungstipps • Rohstoffkunde • Pflanzenfarben
WELVO®  Verarbeitungstipps • Rohstoffkunde

Blauholz-Extrakt:
Aus dem Kernholz eines in Plantagen kultivierten Baumes, wird zum Färben verwendet; Farbstoffnuancen liegen in Blau-, Violett- Schwarz-Bereichen. Europa.

Catechu:
Eingedickter Saftextrakt aus dem Kernholz der indischen Gerberakazie. Catechu wird für braune bis schwarze Pflanzenfarben verwendet. Asien.

Chlorophyll:
Aus dem Farbstoff des Blattgrüns gewonnenes Pigment. Der grüne Farbstoff der Pflanzenblätter wird als Kupferkomplex in den Pflanzenfarben eingesetzt. Deutschland.

Cochenille:
Roter Farbstoff, den eine auf den Kanaren und in Mexiko verbreitete, auf Kakteen lebende Schildlausart erzeugt. Zur Ergänzung der Pflanzenfarben-Pigmente um einen leicht blaustichigen Rot-Ton. Der rot bis violett färbende Rohstoff wird als Lebensmittelfarbe eingesetzt. Europa, Nord-Amerika.

Indigo:
Durch Fermentation gewonnener Extrakt, Indigo fera tinctoria, der bengalischen Indigo-Pflanze. Schon vor 4.000 Jahren zum Färben benutzt. Einsatz als blaues Pflanzenfarben- Pigment. Asien.

Krappwurzeln:
Färbedroge aus Mitteleuropa, Türkei, Iran mit hohem Gehalt an rotem Farbstoff, der für die roten Pflanzenfarben- Pigmente in Wandlasuren eingesetzt wird. Europa.

Pflanzenfarben-Tonerdepigment:
Farbpigmente für Mal- und Wandfarben. Die Färbedrogen (Reseda, Krapp, Indigo, Cochenille, Blattgrün, Catechu, Blauholz usw.) werden mit Wasser unter Alaunzusatz extrahiert, dann das Pigment als Tonerde-Farblack mit Laugen ausgefällt, filtriert und gewaschen. Ein aufwendiger Prozess, der z. T. erst nach vielen Tagen die harmonisch-strahlenden Farbtöne ergibt.

Reseda:
Färbepflanze (Reseda luteola, Färber-Wau) zur Herstellung des gelben Pflanzenfarben-Pigments. Europa.



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