Bienenwachs:
Reines, ungebleichtes, geschmeidiges Bienen
wachs aus besten Provenienzen, auf Rückstandsarmut
kontrolliert. Deutschland.
Bienenwachs(-Ammonium)-Seife:
In eigenen Kesseln wird
das Bienenwachs mit Salmiakgeist verseift. Es dient als natürliches
Netzmittel für die Pigmente.
Carnaubawachs:
Hartes, wasserabweisendes Wachs einer
brasilianischen Palmenart. Die Blätter werden von den
hochgewachsenen Palmen abgeschnitten (sie wachsen
ständig nach), das Wachs durch Auskochen in Wasser verflüssigt,
abgeschöpft und physikalisch (mit Bleicherden) gereinigt.
Es ergänzt durch seine besondere Härte die
mechanische Belastbarkeit aller weichen Wachse. Süd-Amerika.
Colophonium-Glycerinester:
Das Naturharz Colophonium
wird nach einem besonderen Verfahren mit dem Fettbestandteil Glycerin in einem Verkochungsprozess abgewandelt. Es entsteht ein Bindemittel mit sehr guter
Wetter beständigkeit und Elastizität. Europa.
Dammar:
Eines der wertvollsten und schönsten Pflanzenharze dieser Erde. Sein Name kommt vom malayischen Wort
für "Katzenauge". Es ist sehr hell, vergilbt kaum. Sein Ursprungsbaum
auf Sumatra ist auch Lieferant des Meranti-Holzes.
Dammarharz-Gewinnung erlaubt den Einwohnern
eine nachhaltige Nutzung des Tropenwaldes ohne Raubbau.
Dammarnutzung ist daher aktive Arbeit gegen Tropenwaldzerstörung! Asien.
Holzöl-Standöl:
Dickgekochtes Öl aus der Nuss des chinesischen
Tungbaumes; ein wertvolles, gut trocknendes Lackbindemittel.
Asien.
Jojobaöl:
ölartiges Pflanzenwachs das aus den Samen des
Jojoba-Strauches gewonnen wird. Wird vor allem in Kosmetika
als schützender und pflegender Bestandteil eingesetzt.
Nord-Amerika.
Kaliwasserglas:
Feinstverteilte Lösung von Kieselsäure in
Wasser, die durch Schmelzen von Quarzsand und Pottasche
hergestellt wird. Deutschland.
Kalk-Colophonium: Hergestellt aus geschmolzenem Colophonium-Harz, dessen natürlicher Säuregehalt durch Zusatz
von gebranntem Kalk gezielt neutralisiert wird. Deutschland.
Kokosfett-Kaliseife:
Mit Kalilauge in eigenen Anlagen schonend
verseiftes Fett aus den Samen der Kokospalme. Süd-Amerika.
Lärchenharz-Balsam:
Ein ätherisches Balsamharz, das
durch Anbohren der Stämme gewonnen wird. Es ist farblos
und terpenartig riechend und dient als Geruchsstoff und
Bindemittel. Europa.
Leinöl:
Fettes Samenöl der Leinpflanze (Linum usitati ssi -
mum), durch Kalt- und Warmpressung, anschließend schonende
Entschleimung und physikalische Entfärbung (ohne
chemische Bleichmittel) gewonnen. Wertvoller Bindemittelbestandteil,
gibt hohe Elastizität und Kriechfähigkeit; aus regionalem, verbessert
konventionellem und auch kontrolliert biologischem (kbA) Anbau. Deutschland.
Leinöl-Fettsäure:
Aus Leinöl durch Abspaltung des Glycerins
(s. dort) gewonnene natürliche Fettsäure; hilft Pigmente zu
benetzen. Deutschland.
Leinöl-Kaliseife:
Aus reinem Leinöl durch Verseifung mit Kalilauge
oder Pottasche hergestelltes, leicht wasserlösliches,
pflegendes Reinigungsmittel, biologisch sehr leicht abbaubar.
Deutschland.
Leinöl-Standöl: Durch Dickkochen von Leinöl hergestelltes,
wertvolles Bindemittel für Lacke, Lasuren und Wandfarben.
Deutschland.
Natur-Kautschukmilch:
Aus dem heute in Südostasien kultivierten
Kautschukbaum durch Anritzen gewonnener Milchsaft,
der eine hochkonzentrierte natürliche Dispersion von
Naturgummi (Kautschuk) in Wasser darstellt. Als unverzichtbares Bindemittel vor allem in Klebern verwendet. Enthält
gegen Ausflocken beim Transport stets etwas
Salmiakgeist. Asien.
Palmkernfett-Kaliseife:
Mit Kalilauge in eigenen Anlagen
schonend verseiftes Fett aus den zerkleinerten Frucht kernen
der Ölpalme (nicht zu verwechseln mit dem aus dem Fruchtfleisch
gewonnenen Palmöl). Die Seife besitzt sehr gute
Wascheigenschaften. Süd-Amerika.
Pflanzenseife:
Mit Kalilauge schonend verseifte pflanzliche
Fette und Öle. Wird hauptsächlich in den Wasch-, Reinigungs-
und Pflegemitteln eingesetzt. Deutschland.
Rapsöl-Kaliseife:
Mit Kalilauge in eigenen Anlagen schonend
verseiftes Öl aus den Samen von Brassica napus, auch
Rübsen genannt. Die Seife wird in geringerem Anteil zur synergistischen
Erhöhung der Waschleistung anderer Pflanzenseifen
genutzt. Deutschland.
Rizinen-Standöl:
Durch Dehydratisierung (Wasserentzug)
aus Rizinusöl hergestelltes, trocknungsfähiges, wertvolles
Bindemittel. Deutschland.
Rizinusöl-Kaliseife:
Mit Kalilauge in eigenen Anlagen schonend
verseiftes Öl aus Samen der subtropischen Rizinus-
Staude (Ricinus communis). Die Seife hat nur eine geringe
Waschwirkung, aber hervorragende Eigenschaften zur natürlichen
Schaumregulation. Deutschland.
Safflor-Standöl:
Aus dem fetten Samenöl der Safflor-Distel
hergestelltes, trocknendes Öl, durch Kochen zum gilbungsarmen
Bindemittel verdickt. Europa.
Schellack:
Symbioseprodukt eines vor allem in Indien beheimateten
Baumes und der darauf lebenden Lackschildlaus. Die Harzkrusten werden von den Zweigen gelöst, heiß
durch Tücher filtriert und gebleicht - bei uns nicht chemisch,
sondern rein physikalisch. Elastisches Bindemittel für
schnell trocknende Lacke. Asien.
Schellack (Ammoniumseife):
Aus Schellack durch Verseifen
mit Salmiakgeist hergestellte, wasserlösliche Dispersion;
Bindemittel für Pflanzenfarben.
Sojaöl-Kaliseife:
Mit Kalilauge schonend in eigenen Anlagen
verseiftes Öl aus Sojabohnen.
Sonnenblumenöl:
Ein hellgelbes fettes Öl aus den Samen
der Sonnenblumen. Es wird in Lacken, Farben und Seifen
eingesetzt. Deutschland.
Sonnenblumenöl-Kaliseife:
Mit Kalilauge in eigenen Anlagen
schonend verseiftes Öl aus den Samen der mittel -
europäischen Sonnenblume (Helianthus annuus). Das Öl wird
ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau eingesetzt.
Walnußöl:
Fettes Samenöl aus dem Fruchtfleisch von Juglans
regia. Sehr wertvolles, halbtrocknendes Binde mittel
für Malfarben. Deutschland.